Wer Köln und die Kölner am besten kennt, das sind die Menschen, die in ihrem Büdchen ums Eck all die Leckereien und unentbehrlichen Dinge des täglichen Lebens feilbieten. Bei unserem Stadtspaziergang der kölschen Art erfahren die Teilnehmer z. B. wer die wirklich aufregendsten Geschichten aus dem Veedel erzählt, wer die größte Auswahl an Lakritze & Co. anbietet und wer sich durch ein nostalgisches oder hip durchgestyltes Ambiente auszeichnet - im vergnüglichen Vorübergehen ...

Foto: Tomás G. Wild
Vergangene Woche waren wir wieder einmal mit den Junioren des Marketing-Club Köln Bonn unterwegs. Mittlerweile eine liebgewordene Tradition! Klar, dass hier Fachpublikum besonders an den Fragen nach Marketingmaßnahmen der Büdchenbesitzer interessiert war. Hier hatte vor allem Shirin Shaghaghi vom Köln Kiosk am Brüsseler Platz eine Menge zu erzählen. Nach ca. 2 Stunden entspannten Spazierens von Kiosk zu Kiosk war das gemeinsame Singen des Bläck Föös Songs "Am Bickendorfer Büdche" ein Highlight, das gewinnbringend mit dem Originalsound vom iphone eines Teilnehmers unterstützt werden konnte. Alles in allem war die Tour eine sehr kölsche Angelegenheit und es hat sich wiedermal gezeigt, wie viele Facetten Köln auch den Einheimischen noch zu bieten hat.
Geschrieben von Anke von Heyl in Kölner Schlaglichter am 31.08.09 10:50 | [Bearbeiten]
»Um jene Zeit kam ich auf den Gedanken, vor meiner Rückkehr nach Paris eine kleine Reise nach Deutschland zu machen. (...) Ich hielt mich nur einen Tag in Utrecht auf, um die Niederlassung der Herrnhuter zu besichtigen, und kam am übernächsten Tag gegen Mittag in Köln an -- ohne Schaden zwar, jedoch nicht ohne Gefahr; denn eine halbe Meile vor der Stadt schlugen fünf Deserteure, drei rechts, zwei links vom Wege, ihre Gewehre auf mich an und schrien: "Die Börse oder das Leben!"«
(Casanova, 1760)