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Impressionen

Green Meetings - ein Marketing-Gag?

Oder steckt doch mehr dahinter, als nur eine Worthülse, die das Bedürfnis nach neuen Impulsen befriedigt ohne wirklich inhaltliche Aspekte zu liefern?
Wie wir auf einer sehr interessanten Veranstaltung lernen konnten, gibt es seit Jahren schon festgeschriebene Richtlinien, die Green Meetings betreffen. Ob dies unbedingt veganes Catering sein muss, wie es Dr. Dorothea Staiger von den Grünen forderte, sei dahingestellt.

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Podiumsdiskussion auf der stb marketplace in Düsseldorf am 20.08.09

Uns hat die Diskussion um Öko-Bilanzen gezeigt, dass auf diesem Feld noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. In Zukunft wird es in den Entscheidungsprozessen der Veranstaltungswirtschaft sicherlich eine immer größere Rolle spielen, ob Veranstaltungsorte und Rahmenprogramme den Kriterien von Green Meetings gerecht werden können.

Prof. Schwägermann von der Fachhochschule Osnabrück griff einen Hinweis Graf Bernstorffs auf, der auf die Bedeutung des sozialen Miteinanders auf Meetings hingewiesen hatte. Er betonte, dass neben der Ökologie und Ökonomie auch hinsichtlich der Rahmenprogramme unbedingt auf die Sinnhaftigkeit der Inhalte geachtet werden müsse, wenn es sich um ein sogenanntes Green Meeting handeln sollte. Mit dem früher so beliebten "Get together“ an der Hotel-Bar kann heutzutage kein Unternehmen mehr ernsthaft versuchen, die Kommunikation untereinander zu befördern. Mit solchen Ansätzen fühlten wir uns natürlich in unserem Bemühen bestätigt, nachhaltige Formate zu entwickeln. Hier setzen wir nicht allein auf den Fun-Faktor. Vielmehr steht bei unseren Stadterlebnissen im Vordergrund, auf unterhaltsame Weise sinnvolles Wissen zu vermitteln und kreative Prozesse in Gang zu setzen. Da kann es dem Unternehmensprofil durchaus förderlich sein, wenn man bei Rahmenprogrammen zeigt, dass man auch mal einen Perspektivenwechsel zulässt oder sich mit kulturellen Inhalten identifiziert! und auf diese Weise grün tagt!

Geschrieben von Anke von Heyl in Gedankensplitter am 24.08.09 21:04 | [Bearbeiten]

»Dat Hätz vun dr Welt / jo dat es Kölle / dat Hätz vun dr Welt / dat schlät am Rhing / Es och dr Himmel öfters jrau / un et Sönnche schingk jet mau / doch die Kölsche han em Hätze Sunnesching.«
(Höhner)