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Impressionen

Das Kölner Stadtwappen

Wussten Sie eigentlich, woher die elf schwarzen Flammen auf dem Stadtwappen stammen? Und dass dies eigentlich gar keine Flammen sind?

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Lange Zeit blieb das untere Feld des Wappenschildes weiß. Manchmal verirrten sich jedoch einige Blumenranken darauf. Man muss wohl annehmen, dass man händeringend nach etwas suchte, was den unteren Teil füllen könnte. Und da brachten die schwarzen Blumenranken die Kölner auf eine geniale Idee: Da könnten ja auch die schwarzen Hermelinzöpfchen als Herrschaftssymbol ganz prima aussehen. Schließlich sind so auch die Mäntel von Königen geschmückt.

Über die Hermelinsymbole kam man dann vom "Hölzchen aufs Stöckchen" und zum Wappen der Bretonen, das mit solche einem Muster geschmückt ist. Und da gab es ja auch noch die Königstochter Ursula, die den Kölnern sehr ans Herz gewachsen war. Manche Legenden berichten, dass sie aus der Bretagne stammte, andere erwähnen riesige Besitztümer ihres zukünftigen Mannes in diesem Land. Auf jeden Fall hatte sie enge Verbindungen dorthin. Und so wandelte man die urpsünglich weit größere Zahl von Hermelinsymbolen zu elf flammenartigen Zeichen umd und schon war die Stadtpatronin ins Kölner Wappen aufgenommen. Warum elf? Tja, das ist eines der weiteren Geheimnisse der Kölner Geschichte. Gerne lüften wir dieses und andere bei einem gemeinsamen Stadtspaziergang!!!

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Die kleinen Balkongitter am Senatshotel sind eine freie Umsetzung des Kölner Wappens.

Geschrieben von sehenswert in Gedankensplitter am 26.06.07 17:25 | [Bearbeiten]

»Von aussen bietet die ungeheure Stadt Köln mit einem Wald von Mastbäumen und den unzähligen Kirchthürmen einen prächtigen Anblick dar. Allein alle Pracht verschwindet, sobald man einen Fuss unter das Thor gesetzt hat. Die Strassen und die Einwohner sind gleich schmutzig und finster ...«
(Briefe eines reisenden Franzosen über Deutschland an seinen Bruder zu Paris, 1784)